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Merseburger Hofmusik | Collegium Vocale Leipzig

Merseburger Hofmusik Foto Ensemble 
Merseburger Hofmusik
Foto Ensemble

Die Merseburger Hofmusik wurde 1998 gegründet. Musiker aus dem Gewandhausorchester Leipzig und freischaffende Spezialisten fanden sich unter der Leitung von Michael Schönheit zusammen, um auf historischen Instrumenten Barockmusik des mitteldeutschen Raumes zum Klingen zu bringen. Ihr besonderes Interesse ist es, die reiche Musiktradition der ehemaligen Residenz Merseburg (Quantz, W.F. Bach, Kauffmann) in Bezug zur Musik Bachs, Händels und Telemanns zu setzen. Neben den jährlichen Konzerten im Merseburger Dom, vor allem im Rahmen der international renommierten Merseburger Orgeltage, trat das Ensemble unter anderem beim Bachfest Leipzig, dem Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig, den Thüringer Bach-Wochen, beim Händelfest Halle, zum Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem MDR-Musiksommer, dem Köthener Herbst und den Köthener Bachtagen auf. Im Leipziger Gewandhaus gestaltete die Merseburger Hofmusik an insgesamt 23 Abenden gemeinsam mit renommierten Gesangssolisten unter der Leitung von Michael Schönheit einen Zyklus mit dem Gesamtwerk von Dieterich Buxtehude. 2013 folgte die Gesamteinspielung der Vokal- und Orchesterwerke von J.L. Krebs anlässlich seines 300. Geburtstages. 2016 gastierte die Merseburger Hofmusik beim Oslo International Church Music Festival und beim Bachfest Leipzig mit der Uraufführung von Steffen Schleiermachers Nach Markus.Passion nach einem Text von Christian Lehnert unter Verwendung der überlieferten Teile von Bachs Markus-Passion BWV 247.

Collegium Vocale Leipzig Foto Ensemble 
Collegium Vocale Leipzig
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Im Dezember 1993 trafen sich auf Anregung des Gewandhausorganisten Michael Schönheit Gesangsabsolventen und -studenten zur Aufführung des Bachschen Weihnachtsoratoriums in den Historischen Kuranlagen Bad Lauchstädt. Die Begeisterung der jungen Sänger und der Erfolg dieser Konzerte veranlassten die Gründung des Collegium Vocale Leipzig. Das Ensemble widmet sich in kleinstmöglicher Besetzung überwiegend der Aufführung und Pflege mitteldeutscher Barockmusik. Gemeinsam mit der Merseburger Hofmusik kam es zu einer Vielzahl von Kantaten- und Oratorienaufführungen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Merseburger Orgeltage erklangen 2010 Bachs Matthäus-Passion nach historischer Besetzungsvorgabe, 2011 Beethovens Missa solemnis. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Einspielungen zeugen vom Erfolg des Ensembles.

Michael Schönheit

Michael Schönheit Foto: Ensemble 
Michael Schönheit
Foto: Ensemble

Michael Schönheit erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater Walter Schönheit in Saalfeld und war Mitglied der Thüringer Sängerknaben. Er studierte von 1978 bis 1985 an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig Dirigieren (Wolf-Dieter Hauschild), Klavier (Günter Kootz) und Orgel (Wolfgang Schetelich). 1984 war er Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig.
Von 1985 bis 1991 war Michael Schönheit als Organist und Kantor in Saalfeld tätig. 1986 wurde er zum Gewandhausorganisten berufen. Anlässlich des 300.Todestages von Dietrich Buxtehude brachte er mit dem auf Instrumenten alter Mensur musizierenden Ensemble Merseburger Hofmusik (1998 von ihm gegründet) und namhaften Solisten sämtliche Kantaten und Orgelwerke des norddeutschen Meisters im Gewandhaus zur Aufführung. Dieser dreijährige Konzertzyklus wurde am 9. Mai 2007 abgeschlossen.
Seit 1994 ist Michael Schönheit künstlerischer Leiter der Merseburger Orgeltage, seit 1996 auch Domorganist in Merseburg. Er betreute dort die umfangreiche Restaurierung der 1853 bis 1855 von Friedrich Ladegast erbauten Domorgel. An der Musikhochschule Nürnberg leitet er derzeit eine Orgelklasse. Bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ist er als Jurymitglied tätig. Darüber hinaus ist er ein gefragter Gastorganist. Seine Konzerttätigkeit erstreckt sich über die europäischen Länder hinaus bis in die USA und nach Japan. Als Solist trat er neben dem Gewandhausorchester auch bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra und anderen renommierten Orchestern auf.
Seit vielen Jahren widmet sich Michael Schönheit dem historischen Hammerklavier. Er spielt seit 2006 einen Hammerflügel der Firma John Broadwood aus dem Jahr 1805.
Rundfunk-, Fernseh- und zahlreiche CD-Produktionen ergänzen sein vielseitiges künstlerisches Wirken. 2005 erschienen bei MDG zwei vielbeachtete CDs mit Werken von Franz Liszt, eingespielt an der Merseburger Orgel, 2006 folgte eine CD mit den Uraufführungen der großen Orgelwerke von Franz Liszt, Julius Reubke und Max Reger im Merseburger Dom. 2007 erschien beim Verlag Kamprad eine Einspielung mit Werken Leipziger Komponisten auf der Schuke-Orgel im Großen Saal des Gewandhauses.
Für seine Verdienste um die Restaurierung der Merseburger Domorgel und die Entwicklung der Merseburger Orgeltage zu einem Festival von hohem Rang wurde Michael Schönheit im Jahre 2015 mit dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.


Gesine Adler

Gesine Adler Foto: Agentur 
Gesine Adler
Foto: Agentur

Die Leipzigerin Gesine Adler ist eine gefragte Interpretin vor allem alter Musik. Ihre große Liebe gilt dem Werk Johann Sebastian Bachs, aber auch in der Klassik und in der Romantik überzeugt sie ihr Publikum durch ihre musikalische Vielseitigkeit.Sie sang bereits im Gewandhaus Kinderchor, später im Jugendchor desselben renommiertem Leipziger Konzerthauses. Nach dem Studium der Germanistik und Musikerziehung absolvierte sie das Grund- und Aufbaustudium im Fach Barockgesang an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Zu ihren Lehrern und Meisterkursleitern gehörten Maria Jonas, Marek Rzepka, Jill Feldman und Andreas Scholl. Ihre umfassenden Erfahrungen sowohl im Solofach als auch im Chor- und Ensemblegesang haben Gesine Adlers musikalische Entwicklung entscheidend geprägt. Dass sie dank ihres Einfühlungsvermögens und ihrer großen Musikalität hervorragend mit Solistenkollegen, Chören und Orchestern in verschiedenster Besetzung zusammenarbeitet, stellt sie im Rahmen ihrer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland immer wieder unter Beweis. Auch bei Tonaufnahmen und bei Festivals wie dem Bachfest Leipzig oder den Händelfestspielen Halle ist die Sopranistin ein gern gesehener Gast.

Susanne Langner

Susanne Langner 
Susanne Langner

Susanne Langner wurde 1979 in Dresden geboren. Durch ihr Mitwirken im Gewandhauskinderchor Leipzig und im Rundfunk Jugendchor Wernigerode genoss sie schon früh eine musikalische Ausbildung. Seit 1998 studierte sie am Mozarteum Salzburg bei Prof. KS Elisabeth Wilke Gesang und absolvierte 2006 mit Auszeichnung.In Meisterkursen bei Peter Kooij, Barbara Schlick, Wolfram Rieger, Axel Bauni und Peter Schreier vertiefte sie ihr interpretatorisches Wissen im Liedgesang und der Musik des Barock. Derzeit arbeitet sie verstärkt mit Prof. KS U. Trekel-Burckhardt. Sie ist mehrfache Preisträgerin und Finalistin internationaler Wettbewerbe. So gewann sie 2004 Publikumspreis und Sonderpreis des Internationalen Bachwettbewerbes Leipzig und 2007 den Pfitznerpreis der Stadt Weiden. Seit 2003 ist sie Ensemblemitglied des RIAS Kammerchores Berlin.
1998 debütierte sie als Barbarina in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ und wirkte seitdem in zahlreichen Opernproduktionen mit, so mit großem Erfolg in der Titelpartie von Händels „Orlando" an der Neuköllner Oper Berlin, als Venus in Scarlattis „Giardino d`Amore", als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und zuletzt als Oronte in Vivaldis „Tigrane" unter Federico Sardelli in Barga, Toscana.Als gefragte Konzertsängerin führen sie zahlreiche solistische Verpflichtungen ins In-und Ausland, wo sie mit namhaften Ensembles wie dem Kreuzchor Dresden, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, Wroclaw Baroque Orchestra, der LauttenCompagney Berlin, der Akademie für Alte Musik Berlin und Concerto Köln musiziert.
Eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Thomanerchor Leipzig unter Prof. Georg Christoph Biller, den VirtuosiSaxoniae unter Prof. Ludwig Güttler, dem Dresdner Kammerchor unter Prof. Hans-Christoph Rademann, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Leipziger und Dresdner Barockorchester und diversen kammermusikalischen Ensembles.Dabei gastiert sie regelmäßig bei Festivals wie dem Leipziger Bachfest, dem MDR Musiksommer, dem Europäisches Musikfest Stuttgart, den Tagen für alte Musik Helsinki, WratislaviaCantans oder den Magdeburger Telemann-Festtagen.

Tobias Hunger

Tobias Hunger begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor und studierte Gesang bei Prof. Hermann Christian Polster an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Als international gefragter Konzert- und Oratoriensänger gilt seine besondere Aufmerksamkeit der Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Dabei arbeitet er wiederholt mit namhaften Ensembles, Orchestern und Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Georg Christoph Biller, Václav Luks, Hans-Christoph Rademann, Ludger Rémy, Wolfgang Katschner und Ludwig Güttler. Neben dem gesamten Vokalwerk Johann Sebastian Bachs reicht sein Repertoire von Werken der Renaissance, des Barock und der Klassik bis hin zu Musik der 20er und 30er Jahre sowie der Moderne.
So gastierte er erfolgreich bei der Münchner Biennale im Bühnenstück L’Abcence von Sarah Nemtsov als RABBINER. Im Opernfach sang er weiterhin Partien wie PAOLINO (Il matrimoniosegreto), CARAMELLO (Eine Nacht in Venedig), DON OTTAVIO (Don Giovanni), FERRANDO (Così fan tutte), ACIS (Acis and Galatea) und BASILIO/DON CURZIO (Le nozze di Figaro).
Tobias Hunger absolvierte Meisterkurse bei Peter Schreier, Scot Weir, Gerd Türk, Eva Randová und den King's Singers.

Tobias Ay

Tobias Ay Foto: Anne Hornemann 
Tobias Ay
Foto: Anne Hornemann

Der junge Leipziger Bariton Tobias Ay wuchs in einer musikalischen Familie auf und erhielt schon früh ersten Klavier- und Gesangsunterricht. Als Mitglied im Leipziger Thomanerchor konnte er bereits in jungen Jahren seiner Begeisterung für Musik in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland Ausdruck verleihen. Nach dem Abitur entschied er sich zunächst für ein Studium der Psychologie, das er 2014 erfolgreich abschloss.
Seit 2012 studiert er außerdem Gesang/Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig in der Klasse von Prof. Regina Werner-Dietrich.
Solistische Auftritte führten Tobias Ay u.a. an die Leipziger Thomaskirche und ins Gewandhaus. Dort bildete die Aufführung der Vokalsinfonie „Lieder vom Menschen“ des zeitgenössischen Leipziger Komponisten Hans-Christian Bartel zum Bachfest einen Höhepunkt in seinem bisherigen Schaffen. Tobias Ay war zudem Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2008 (mit einem zusätzlichen Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes) und ist Träger des Jugendförderpreises für Kammermusik des Mendelssohn-Hauses Leipzig.
Tobias Ay ist Mitglied im Vocalconsort Leipzig und darüber hinaus gefragter Sänger in profilierten Ensembles und Chören wie dem Bach Consort Leipzig, dem Ensemble Vocal Modern Dresden oder dem Jungen Stuttgarter Bachensemble.

Olga Papykina

Olga Papykina 
Olga Papykina

Olga Papykina wurde in Saratow (Russland) geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie im Staatlichen Konservatorium Saratow, wo sie 2011 ihr Diplom im Fach Klavier und Orgel mit Auszeichnung bestand. 2009 bis 2012 studierte sie im Fach Orgel am Staatlichen Konservatorium Kasan bei Prof. Rubin Abdullin und absolvierte dort 2014 Aufbaustudiengänge in den Konzertfächern Orgel und Pädagogik. Anschließend setzte sie bis 2016 ihre Studien mit Schwerpunkt Alte Musik an der Accademia Internazionale della Musica in Mailand (Orgel bei Lorenzo Ghielmi und Cembalo bei Maurizio Croci) fort. Sie war Preisträgerin internationaler Orgelwettbewerbe (IX. International Organ Festival-Competition Gatchina-Saint-Petersburg 2008, Internationaler Gottfried Silbermann-Orgelwettbewerb 2015, Internationaler Orgelwettbewerb V. Grand Prix Bach de Lausanne 2015). Zurzeit studiert sie Musikpädagogik (M.A.) sowie in Konzertfach Orgel bei Brett Leighton an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, wo sie zudem als Organistin der Kirche Barmherzigen Brüdern tätig ist. Sie nahm an mehreren Meisterkursen und Orgelakademien u. a. bei M. Radulescu, L. Lohmann, J. Essl, M. Sander, Peter van Djik teil. Als Organistin und Pianistin war sie vielfach als Solistin wie in Kammermusikbesetzungen in Saratow und Kasan zu erleben. Seit 2014 gibt sie regelmäßig Orgelkonzerte in Italien, Deutschland und Österreich.

Axel Thielmann

Axel Thielmann wurde in Jena geboren. Nach dem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar ist er seit 1991 als freischaffender Künstler, Sänger und Schauspieler tätig. Als Sprecher arbeitet er seit 1993 für den MDR Rundfunk bei Kanälen wie Figaro/Kultur und MDR Info, sowie seit 1996 für das MDR Fernsehen. Neben zahlreichen Feature- und Hörspielproduktionen war Axel Thielmann an unterschiedlichen Hörbuchproduktionen beteiligt. Kabarettveranstaltungen, Opernproduktionen im Bereich der Alten Musik, eine rege Moderatorentätigkeit sowie regelmäßige Lesungen und Lesereihen runden das Tätigkeitsfeld des in Leipzig lebenden Künstlers ab.

Eva Salonen

Eva Salonen 
Eva Salonen

Eva Salonen wurde in Stockholm geboren. Sie studierte Violine in Malmö (Schweden) und an der Sibelius-Akademie (Finnland) sowie Barockvioline an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Als Geigerin arbeitet sie mit verschiedenen Ensembles, unter anderem Merseburger Hofmusik, Sächsisches Barockorchester, Concerto Farinelli, Les Amis de Philippe, Ambrosiaquartet, CapellaArnestati und Stuttgarter Barockorchester zusammen. Eva Salonen übt eine rege internationale Konzerttätigkeit aus; daneben wirkte sie bei zahlreichen CD-, Rundfunk- und Fernseheinspielungen mit. Ihr besonderes Interesse gilt der mitteldeutschen Musik und der Wiederentdeckung vergessener bzw. selten gespielter Werke wie z.B. von Georg Philipp Telemann, Gottfried Heinrich Stölzel und Wenzel Pichl. Ergebnisse dieser intensiven Beschäftigung erklingen inzwischen auf CD-Aufnahmen oder in Konzerten.

Michaela Hasselt

Michaela Hasselt 
Michaela Hasselt

Michaela Hasselt, in Bad Tölz geboren, studierte in München bei Hedwig Bilgram, setzte ihre Ausbildung in Berlin bei Mitzi Meyerson sowie Leipzig bei Christine Schornsheim (Cembalo/Hammerflügel) fort und beschloss diese Studien mit dem Konzertexamen. 1995 war sie im Trio L’Arabesque Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und erhielt weitere Auszeichnungen. Seit 1999 ist sie Dozentin für Cembalo, Generalbass und Korrepetition an der Musikhochschule Leipzig. Sie gibt Solo- und Kammermusikkonzerte im In- und Ausland mit Ensembles wie den Berliner Philharmonikern, Berliner Barock Solisten, dem Neuen Bachischen Collegium Musicum Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig und MDR Sinfonieorchester unter Dirigenten wie Ton Koopman, Howard Arman, Peter Schreier, Herbert Blomstedt und Fabio Luisi.

Zudem ist Michaela Hasselt in verschiedenen Ensembles für Alte Musik tätig, so im Freiburger Barockorchester, Dresdner Barockorchester und Händelfestspielorchester, bei der Akademie für Alte Musik Berlin und Batzdorfer Hofkapelle. Sie wirkt als offizielle Begleiterin bei Ausscheiden wie dem Bachwettbewerb Leipzig. Beim „Bach-Abel“-Wettbewerb in Köthen erhielt sie 2000 den Sonderpreis für die beste Cembalobegleitung.

Dresdner Barockorchester

Dresdner Barockorchester Foto: Ensemble 
Dresdner Barockorchester
Foto: Ensemble

Das Dresdner Barockorchester wurde 1991 von Absolventen der Dresdner Musikhochschule gegründet. Sie waren fasziniert von dem neuen Klang barocker Instrumente, mit denen eine nuancenreiche sprechende Spielweise in idealer Weise möglich war. Im Laufe der Jahre kristallisierte sich heraus, was die sächsischen Musiker an Besonderem in die Alte-Musik-Szene einzubringen hatten: eine starke Emotionalität und Expressivität, verbunden mit deutlich wortgeprägtem Musizieren, ein Interpretieren aus unvoreingenommener, lebendiger Sichtweise. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet das Orchester mit dem Dresdner Kammerchor unter seinem Leiter Hans-Christoph Rademann. Die Instrumentalisten und Sänger machten beeindruckende Erfahrungen bei Aufführungen der großen Oratorien Bachs und Händels, aber auch von weniger bekannten Werken besonders der Dresdner Tradition. Publikum und Presse bestätigten immer wieder die ergreifende Wirkung der Verschmelzung von Chorklang und historischem Instrumentarium. Schwerpunkt und eigentliche Herausforderung für das Ensemble ist das unmittelbare Konzertereignis. Inzwischen dokumentieren aber auch mehrere CD-Einspielungen der Labels Carus und Raumklang sowohl das hohe Können der Interpreten als auch die prachtliebende Musizierpraxis am barocken Dresdner Hof. Reisen führten das Dresdner Barockorchester nicht nur in nahezu alle Musikzentren Deutschlands, sondern auch nach Holland, Spanien, Österreich und Japan.

© Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.

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